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Kernel Hacking

Kernel Hacking

  • Perla/Oldani
  • 978-3-645-20503-0

Kernel-Exploits im Detail: Aufbau, Funktionsweise und Quellcodes

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Jede Anwendung benötigt zum Ablauf ein Betriebssystem. Wenn ein Angreifer Vollzugriff auf das Betriebssystem hat, gelangt er auch an die Anwendungsdaten. Diesen Zugriff verschaffen sich Hacker über Schwachstellen im Kernel. Die Entwicklung von Kernelexploits ist sowohl eine Kunst als auch eine Wissenschaft. Jedes Betriebssystem weist seine Eigenheiten auf, weshalb ein Exploit so gestaltet werden muss, dass er die Besonderheiten des Ziels vollständig ausnutzt. In diesem Buch werden die am weitesten verbreiteten Betriebssysteme behandelt - UNIX-Derivate, Mac OS X und Windows - und es wird gezeigt, wie man die Kontrolle darüber gewinnen kann.

 

 

Für alle, die Kernelarchitekturen verstehen wollen

Im ersten Kapitel widmet sich das Autorenteam dem Betriebssystemkernel aus Sicht eines Exploit-Entwicklers. Danach werden die verschiedenen Arten von Schwachstellen und Bugs in Kategorien eingeteilt und ihre Gemeinsamkeiten vorgestellt.

 

User-Land-, Kernel-Land- und Remote-Kernel-Exploits

Die verschiedenen Betriebssysteme implementieren ihre Teilsysteme zwar jeweils auf ihre eigene Weise, aber in diesem Kapitel stellen die Autoren Vorgehensweisen vor, die sich auf verschiedene Kernels und sogar auf verschiedene Architekturen anwenden lassen. Schritt für Schritt wird die Entwicklung eines zuverlässigen direkten Remote-Exploits für eine echte Schwachstelle vorgestellt, nämlich eines Bugs im SCTP-Teilsystem des Linux-Kernels.

 

 

„Das Schreiben von Exploits und insbesondere von Kernelexploits besteht nicht nur aus Tricks und Exploit-Kung-Fu, sondern ist Ingenieurskunst, die ein tiefes Verständnis der Grundlagen von Betriebssystemen erfordert. Dafür ist dieses Buch sehr hilfreich. Es füllt die Lücke zwischen all den Kernel- und Treiberprogrammierbüchern in einem Regal."

(Sebastian Krahmer, Systemprogrammierer und Exploit-Ingenieur)

 

 

Aus dem Buch "Kernel Hacking" Inhalt:

  • Kernelland- und Userland- Exploits im Vergleich
  • Open-Source- und Closed-Source-Betriebssysteme
  • Der Kernel aus der Sicht eines Exploit-Autors
  • Klassifizierung von Kernelschwachstellen
  • Der Weg zum erfolgreichen Kernel-Hacking
  • Speicherbeschädigung
  • Die UNIX-Familie, Mac OS X und Windows
  • Exploits für den Speicherallokator
  • Windows-Hacking in der Praxis
  • Remote-Exploits
  • Schwachstellen über das Netz angreifen
  • Remote-Payloads
  • Kernelschutzmechanismen
  • Virtualisierung

 

 

Massimiliano Oldani arbeitet als Sicherheitsberater bei Emaze Networks.
Zu seinen wichtigsten Forschungsgebieten gehören Betriebssystemsicherheit und Kernelschwachstellen.;Enrico Perla arbeitet als Kernelprogrammierer bei Oracle. 2007 hat er einen Bachelorgrad in Informatik an der Universität von Turin erworben, 2008 einen Mastergrad in Informatik am Trinity College in Dublin.
Seine Interessen reichen von maschinennaher Systemprogrammierungüber maschinennahe Angriffe und Exploits bis zu Schutzmaßnahmen gegen Exploits.